Philosophie der Creative Lobby of Future |
Die Creative Lobby of Future ist Teil einer Plattform auf der interdisziplinär Ideen entwickelt und Meinungen sowie Wissen ausgetaucht werden um neue Lösungsansätze für die Zukunft zu finden. Diese Aufgabe kann nur generations- und themenübergreifend erfüllt werden, indem der Enthusiasmus der Jugend und die Erfahrungen des Alters miteinander kommunizieren. Die sich gestellten Aufgaben sind:
Der Dachverein CLoF e.V. hat es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht hat, Jugendlichen und Erwachsenen den Einstieg in das Berufsleben zu ermög- lichen und sie gleichzeitig dafür zu begeistern, an den Willensbildungs- prozessen der Bundesrepublik Deutschland mitzuwirken. Dieses geschieht durch das Engagement des Vereines im karitativen, politischen und sozialen Bereich.
Das 2006 gegründete Modellprojekt leistet durch talentorientierte musikalische Angebote einen Beitrag zur Gewaltprävention bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und führt sie durch logistische Betreuung von karitativen und politischen Organisationen an diese heran, um sie dadurch zur Mitarbeit zu motivieren. In Partnerschaft mit Unternehmen, Kammern, Innungen, Verbänden und Schulen werden Projekte durch- geführt, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Fähigkeiten entdecken und soziale Verantwortung lernen können.
Hierzu ermöglichen wir es, in einem logistischen Netzwerk, Jugendlichen und Erwachsenen eine Ausbildung zu vermitteln. Sie erhalten damit eine höher qualifizierende berufliche Bildung.
Zielgruppenbestimmung und Selbstverständnis
Soziale Benachteiligung äußert sich bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch darin, dass ihnen die vollständige Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben verwehrt wird. Hierzu gehört der Verlust jener Vorzüge, welche Menschen in einer demokratischen Markt- wirtschaft und in einem Sozialstaat in den Stand setzen, Demokratie mit Leben zu erfüllen.
Soziale Benachteiligung zeigt sich am häufigsten dort, wo die Ausgangsbedingungen der individuellen, sozialen, der schulischen und beruflichen Entwicklung gestört sind und Menschen betrifft, die:
aus einem Umfeld mit nur eingeschränkter familiärer Sozialisation kommen in einer bereits sozial benachteiligten und/oder in einem bildungsfernen Milieu lebenden Familie aufwachsen und leben mit mangelnden Sprachkenntnissen in ihrem Umfeld konfrontiert werden ohne Schulabschluss oder weitere berufliche Qualifikationen in ihrem weiteren Leben chancenlos bleiben mit psychischen Störungen und Lernbeeinträchtigungen zu kämpfen haben auf vielfältige Weise von Drogen- und Spielsüchten abhängig sind bereits einen kriminellen Hintergrund haben und ohne Hilfe nur schwer in die Gesellschaft integrierbar sind
Sozial benachteiligte sind daher Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die ohne besondere Hilfe keinen Zugang mehr zu Ausbildung und Arbeit finden und ihre soziale, berufliche und persönliche Integration in die Gesellschaft nicht mehr allein bewältigen können.
In diesem Sinne sieht sich CLoF e.V. als Mittler zwischen den Bedürfnissen der Menschen und den Institutionen, Organisationen und Individuen, die diesen helfen wollen und können.
Wir sind eine Schnittstelle, die schnell, effektiv mit dem nötigen Sach- verstand und den richtigen Kontakten Brücken baut, Netzwerke erstellt und Perspektiven aufzeigt.
Dabei ist unser vorrangiges Ziel, den betroffenen Menschen positive Anreize zu geben, um ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, sich Ziele zu setzen und diese mit unserer Hilfe zu erreichen.
Gleiche Rechte und Möglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger – dieser Grundwert der Demokratie ist unser aller Bestreben. Dazu gehört auch, dass die Bürger ihre Möglichkeiten erfahren und umsetzen können:
Wir bieten damit Hilfe zur Selbsthilfe, echte Partnerschaft und Lebensperspektiven.
Das Ziel
1) Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Teilhabe in der deutschen Gesellschaft durch die Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
2) Integrationshemmnisse sozialer oder individueller Art sollen abgebaut werden. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen muss die Möglichkeit für die Entwicklung eines Selbstbewusstseins gegeben werden und die Instrumente zur Selbstbestimmung ihres Lebens müssen für sie erfahrbar sein.
3) Die Wirklichkeit gesellschaftlicher Zerfallsprozesse von denen die Benachteiligungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein wesentlicher Aspekt sind, deutet darauf hin, dass eine Demokratie mit ihrem Anspruch auf die Wahrung der Menschenrechte und somit der Würde jedes Einzelnen, die Menschen von gesellschaftlichen Prozessen der individuellen Integration nicht länger ausschließen darf, indem den Bürgern nur ungenügende Hilfsmaßnahmen zur Seite gestellt werden.
4) Außerdem ist bekannt, dass unter anderem wegen der über Jahrzehnte fehlenden Integrationskonzepte auch von politischer Seite, eine öko- nomische Entwicklung einzelner Regionen und Sektoren in der Bundes- republik eingesetzt hat, die als demographische Entwicklung und „Ghettoisierung“ urbaner Räume neue mehrfache Konfliktherde ge- schaffen hat.
Solche Konfliktherde beschwören Feindbilder und beeinflussen Menschen negativ, verkleinern das Sozialkapital unserer Gesellschaft und verringern damit den allgemeinen Lebensstandard, während gleichzeitig soziale Benachteiligungen produziert werden.
5) Um dem sinkenden Vertrauen der Mensch gegenüber der Politik, der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie jedweder Form von Angst vor Verantwortung entgegenzuwirken, ist es demnach aus moralisch-ethischer Sicht (realpolitisch bedeutet dies ein neues Vertrauen in Werte der Demokratie gewinnen) zwingend notwendig, dass Kinder und Jugendliche stärker in die Gesellschaft integriert werden, um ihnen ein Gefühl von Verantwortung zu vermitteln und sie zu mündigen Mitbürgern zu machen. Das ist nur möglich, wenn sich Erwachsene wie in diesem Verein organisieren und damit Vorbildverhalten zeigen, das Jugendliche nachleben können.
Der Weg
Bekämpfung der potentiellen (Langzeit-) Arbeitslosigkeit Förderung der Chancengleichheit beim Zugang zum Erwerbsleben Qualifizierung und Ausbildung
Dabei begrüßt der Verein, dass es bereits viele Projekte und Initiativen gibt, die sich zwar Teilbereichen widmen, aber der Komplexität der Problematik sozialer Benachteiligung nicht immer gerecht werden können.
Wir möchten deshalb die einzelnen von uns betreuten Jugendlichen ganzheitlich einbinden, um möglichst alle Schranken aufzuheben, die ein soziales Teilhaben erschweren.
Hierzu ermöglichen wir in einem logistischen Netzwerk die Vermittlung von Ausbildungen für Jugendliche und Erwachsene, die so eine berufs- qualifizierende Bildung erhalten können.
Die einzelnen Projekte und Kampagnen werden in diesem Konzept vor- gestellt.
Querschnittsaufgaben: Gender Mainstreaming, Gender Budgeting und Diversity Management
Um der Komplexität sozialer Strukturen in heterogenen Gesellschaften gerecht zu werden, bemühen wir uns um die Beachtung weitreichender Querschnittsanalysen, die wir in unsere Arbeit einbeziehen. Diese sind in folgenden Kategorien erfassbar, die aber keinen Anspruch auf Voll- ständigkeit erheben:
Geschlechtsspezifische Einflüsse auf soziale und bildungs- relevante Umgebungen setzen oftmals den Bestrebungen auf gleiche Chancen für alle, insbesondere für Frauen, enge Grenzen. Diese negativen Einflüsse in ein System der Gleichstellung beider Geschlechter zu überführen ist ein Merkmal ganzheitlichen Verständnisses aller modernen Demokratien. Sexuelle Ausrichtungen, die ein bestimmtes soziales Milieu kennzeichnen und aus der komplexen Lebenssituation des Einzelnen verstanden werden sollten, sind aus der Sicht größtmöglicher Freiheit für den Einzelnen zu sehen, sofern diese keine Nachteile für andere beinhaltet. Unabhängig von allen Maßnahmen, die Behinderten bisher helfen sollten ist ein Leben, dass allgemeinen Werten angepasst werden kann je nach Art und Grad der Behinderung nur in komplexen Zusammenhängen zu bewerten. Deshalb ist die Individualität der Hilfsmaßnahmen besonders zu bewerten und vor allem vom sozialen Grundverständnis der Allgemeinheit abhängig. Jugendliche, die in diesem Verein gefördert wurden, können Hilfen zu einem besseren Verständnis von Behinderten in dieser Gesellschaft werden. Die freie Religionswahl ist im Grundgesetz verankert. Das Um- setzen dieses Grundrechtes von Menschen ist insbesondere bei Gruppenbildung und Gruppenzwang nicht einfach umsetzbar. Die Möglichkeiten dieses Vereins eine Zusammenarbeit aller Kultur- und Gesellschaftsschichten in die Realität umzusetzen, ohne dabei die freie Religionsausübung einzuschränken, ist ein gesellschaftliches und soziales Ziel das höchsten Einsatz erfordert.
In dem Wissen um geschlechterspezifische Besonderheiten wird der Kategorie „Gender“ im Sinne des Gender Mainstreamings (GM) Rechnung getragen und dieses auch bei der Planung der Projektfinanzierung berücksichtigt (Gender Budgeting).
Literaturhinweise
Für weitergehende Informationen zur sozialen Benachteiligung sei auf Literaturhinweise, als auch das Sozialgesetzbuch verwiesen:
§ 13, SGB VIII (Kinder- und Jugendhilferecht)
§ 242 SGB III (Arbeitsförderungsrecht)
Bothmer, H., von (1999): Lobbyarbeit für benachteiligte Jugendliche in EUROPA, in: BAG EJSA (Hg.),Benachteiligte Jugendliche in Europa - Konzepte und Visionen für eine Jugendsozialarbeit in Europa, Materialheft Nr. 3, S. 16-20.
Eckert, D./Fähndrich, M. (2001): Europäische Dimensionen der Jugendsozialarbeit, in: Fülbier, P./Münchmeier, R., Handbuch Jugendsozialarbeit, Münster.
Rolles, C. (1998): Der Europäische Freiwilligendienst: Mehr als nur eine Lernerfahrung für benachteiligte junge Menschen?, in: Jugend Beruf Gesellschaft, BAG JAW (Hg.), Heft 2, S. 111-115.
Verordnung (EG) Nr. 1784/1999 des Europa-Parlaments und des Rates vom 12.07.1999 betreffend den Europäischen Sozialfonds.
Wisser, U. (2001): Europäische Politik - ihre Finanzinstrumente und ihre Relevanz für die Jugendsozialarbeit, in: Fülbier, P./Münchmeier, R. Handbuch Jugendsozialarbeit, Münster.

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