SPD übernimmt Deutungshoheit in "Pro"-Debatte


Wowereit begrüßt offensive Auseinandersetzung mit Rechts- populisten



27. Juli 2010

Die Berliner SPD hat am Abend im über- füllten John-F.-Kennedy-Saal des Rathauses Schöneberg über die rechts- populistische "Pro"-Bewegung informiert. Die Veranstaltenden zeigten sich hoch zufrieden, dass trotz Sommerpause mehr als 100 Menschen gekommen waren.

Der Regierende Bürgermeister Wowereit bezeichnete es in seinem Grußwort als "richtig und konsequent", dass sich die SPD "heute und an diesem Ort" mit dem Thema "Pro Berlin" befasst. Die Bewegung hatte am 17. Juli ihren Bundesparteitag im Rathaus Schöneberg abgehalten, der öffentliche Proteste ausgelöst hatte, die friedlich verliefen.

Die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Iris Spranger bezeichnete die Veranstaltung als Beginn einer Kampagne der Berliner Sozialdemokratie für ein tolerantes Berlin, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.




Journalist Ronald Lässig

Unter ihrer Leitung informierten der Journallist Ronald Lässig, der Stadtrat von Tempelhof Schöneberg Oliver Schworck, der stellv. SPD Kreisvorsitzende von Steglitz Zehlendorf Ruppert Stüwe, MdB Mechthild Rawert, MdA und Mitbegründer von Stark ohne Gewalt Raed Saleh, MdA Tom Schreiber und der stellvertretende AFA Landesvorsitzende Rolf Wiegand.


Durch die Referierenden wurde am Abend aufgearbeitet, dass die rechts- populistische "Pro"-Bewegung ausländerfeindlich ist, gegen sexuelle Minderheiten agiert, islamdiffamierend, demagogisch und frauenfeindlich auftritt. "Pro" bediene Stammtischparolen, wurde betont.




Susanne Stumpenhusen und Rolf Wiegand

Neben der SPD wurde die Veranstaltung auch von Ver.di unterstützt. Deren Landesleiterin Susanne Stumpenhusen erklärte, dass sie die Debatte in die Gewerkschaften hineintragen werde. Deren Aufgabe sei es, Betriebe und Beschäftigte aufzuklären.

Ergebnis der Veranstaltung ist es, dass umgehend ein gesamtgesellschaftliches Bündnis bestehend aus den demokratischen Parteien und allen relevanten gesellschaftlichen Gruppen gebildet werden müsse. Die Sozial- demokratie appelliert an die Berliner Bevölkerung, zivilgesellschaftliches Engagement zu zeigen und aktiv gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus einzutreten. Nur so bleibe Berlin lebens- wert und vielfältig, hieß es.

Bilder:  Jürgen Jänen




50. Internationale Funkausstellung in Berlin
Gedenkveranstaltung an die Opfer von Kundus
20 Jahre FDP JuLis LV BB am 04.09.2010
Straßenfest Suppe & Mucke am 04.09.2010
Lange Nacht der Museen am 28. August 2010
Tafel der Habenichtse
Grillfest der CDU Friedrichshain
13. LesBiSchwules Parkfest
Tage der offen Tür der Bundesregierung
Integration durch Beteiligung an Politik
13. LesBiSchwules Parkfest Friedrichshain
Demo für Gleichberech- tigung und Akzeptanz
14. Internationales Berliner Bierfestival
SPD übernimmt Deutungshoheit in "Pro"-Debatte
Berliner Gauklerfest
Zug der Tagelöhner 2010
Klassik Open Air 2010
Bundesministerin beim CDU-Sommerfest
Necla Kelek erhält Freiheitspreis 2010
Protest gegen Parteitag von "Pro Deutschland"
Gegen "Pro Deutschland" Bundesparteitag
Sternmarsch gegen den "Subkultur-Ausverkauf"
Proteste gegen schwarz-gelbe „Kältedusche“
Rote Karte gegen Röding
Volksbegehren "Unser Wasser"
Christopher-Street-Day 2010 in Berlin
Joachim Gauck im Abgeordnetenhaus
15. Bundestreffen eng. Kinder und Jugendlicher
Bund gegen den Baumrückgang
05.06.2010 Weltweiter Gaza-Aktionstag
Karneval der Kulturen 2010 in Berlin
DGB Bundeskongress in Berlin im Mai 2010
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) wird 91
Info 33. Internationaler Museumstag Mai 2010
Eröffnung Flughafen Berlin-Tempelhof
1.Mai DGB-Demo 2010 in Berlin
Für eine Welt ohne Atomwaffen 19.04.2010
Jahreswechsel 2009/10